Artikel 1: Normierung als Massenanalyse
Ein Ziel dieser Arbeit besteht darin, die wichtigsten Teilchen des Massenspektrums einer Massenanalyse zu unterziehen. Deshalb wird hier erstmalig eine spezifische Normierung für Teilchenmassen eingeführt. Werden die Massen der Teilchen in Energiepaketen, wie z.B. der Elektronenmasse, dargestellt, so ergeben sich in den meisten Fällen Vielfache n und Restmassenanteile. Die Spezifik dieser Normierung liegt nun darin, dass eine zweite Gleichung eingebunden wird, indem das Vielfache n um eine Einheit erweitert wird. Für das Vielfache n erhält man einen Überschuss und für (n + 1) ein Defizit. Die Normierungsgleichung für eine Teilchenmasse, hier gleich mit der Elektronenmasse als Normierungsgröße, lautet dann [1.1]:
| mt | = Teilchenmasse |
| me | = Elektronenmasse |
| Ü | = Anteil der Überschussmasse |
| D | = Anteil der Defizitmasse |
| n | = Anzahl der Vielfachen |
Ein Überschuss und ein Defizit ergänzen sich zu Eins [1.2], d.h. sie sind komplementäre Größen. Nach Multiplikation mit der Normierungsgröße in MeV entstehen daraus Restmassen in der Energieeinheit [1.3] [1.4].
Aus der rechten Gleichungsseite mit dem Vielfachen (n + 1) lässt sich mithilfe von [1.4] eine neue Gleichung bilden. Diese Gleichung [1.5] sieht einer Zerfallsgleichung eines Fermions [1.6], z.B. eines Myons, sehr ähnlich. Es existieren jetzt 3 Terme, wobei ein Term das Elektron e– und die beiden anderen Terme das Elektron-Antineutrino ν̄e und das Myonneutrino νµ darstellen. Es soll jetzt hier nur bemerkt werden, dass hier die Neutrinos anstelle der Restmassen erscheinen.
Ein ganzzahliges Vielfaches einer Normierungsgröße oder eine Quantisierung bedeutet das komplette Auflösen einer Teilchenmasse in Energiepakete. Es ist nun möglich, aus dem Pool der Vielfachen n einige Normierungsgrößen hinzuzufügen oder zu entfernen, z.B. hier Elektron-Positron-Paare, ohne dass die Restmassenanteile verändert werden. So entstehen neue Energiepakete mit den gleichen Restmassen. Wenn diese Restmassen Bedeutung für die Wechselwirkung der Teilchen besitzen und wenn man aus den abgerüsteten Teilchenmassen, z.B. die Quarkmassen, erhalten kann, dann entstehen bei der Normierung zugleich die Bausteine von Teilchen und die Kopplungskonstanten von Wechselwirkungen.
Geeignete Normierungsgrößen sind die Elektronenmasse, Massendifferenzen von Teilchen, Ladungspakete und andere charakteristische Größen. Findet die Normierung eines Teilchens mit einer Ladung statt, so sollte das ein Test für den Teilchencharakter sein. Ist das Vielfache gerade, dann ist die Ladung 0. Ist das Vielfache ungerade, dann ist die Ladung + 1 oder – 1.
Ladungspakete besitzen aber nicht die Dimension einer Energie oder Masse. Deshalb wird zunächst eine Darstellung der Elektronenfamilie in Vielfachen der Elektronenmasse gezeigt. Elektronen eignen sich nach derzeitigen Auffassungen überhaupt nicht als Bausteine für Teilchenmassen und können sich auch aus energetischen Gründen nicht im Kern aufhalten. Deshalb muss besonders das Verhältnis von Masse und Ladung des Elektrons kritisch hinterfragt werden. Dabei werden zuerst einige Teilschritte begangen, die der Vorbereitung für die nächsten Artikel dienen. Der Hinweis auf eine elektromagnetische Masse bleibt ebenso noch unbeantwortet. Zunächst also eine neue Lösung für das anomale magnetische Moment des Elektrons.
Ergebnisse:
- Einführung einer Normierungsgleichung zur Massenanalyse der Teilchen
- bei Normierung der Teilchenmassen mit Normierungsgrößen ergeben sich zumeist nichtganzzahlige Vielfache n, d.h. ganzzahlige Vielfache und Restmassen
- durch die Normierung werden die Teilchen zerlegt und in Bausteine aufgesplittet
- für ein Vielfaches n entsteht ein Überschuss Ü und für ein Vielfaches (n + 1) entsteht ein Defizit D
- die Restmassen Ü und D sind Massenanteile der Normierungsgröße und ergänzen sich zu 1 bzw. zur Normierungsgröße, sie sind komplementäre Größen
- die Gleichungen besitzen Ähnlichkeiten mit Zerfallsgleichungen von Leptonen
- die Restmassen bleiben erhalten, wenn sich nur die Vielfachen der Normierungsgröße verändern, z.B. bei einem Zerfall
- ein ganzzahliges Vielfaches einer Normierungsgröße oder eine Quantisierung bedeutet in diesem Sinne das komplette Auflösen einer Teilchenmasse in Energiepakete, der Normierungsgröße
- es ist von Interesse, ob die bei der Normierung mit der Elektronenmasse entstehenden Anteile an Restmassen eine Bedeutung für die Wechselwirkung besitzen
- die Elektronenmasse wird durch eine Normierung zerlegt, obwohl nicht nur das Elektron im Gefüge des Standardmodells eigentlich ein elementares punktförmiges Teilchen ohne Struktur darstellen soll